Vita

Lucids Talent für Melodien, die selbst melancholischen Momenten noch eine eigene Eleganz abgewinnen, prägt intensive Balladen und leichtfüßigere Songs. Mal eingängig, mal hymnisch, mal verträumt begeisterte sie bereits das Publikum von Suzanne Vega, My Brightest Diamond, Simone White oder Joshua Radin, mit denen sie sich in den letzten Jahren die Bühne teilte. Ein gemeinsames Live-Projekt realisierte sie mit dem in USA lebenden Jazz-Bassisten Kai Eckhardt, unlängst trat sie als „Special Guest“ mit dem Jazz-Gitarristen Torsten de Winkel auf.   

Während Lucids Musik frei von konkreten Referenzen bleibt, flirten ihre Texte bisweilen mit Anspielungen. Sie abstrahieren persönliche Erlebnisse, Gedanken zum Stand der Dinge und Lauf der Welt. Selbst wenn sie in der Ich-Form erzählt ist Lucids Poesie aber weit mehr als ein vertontes Tagebuch.

So lobte ein Kritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vor einiger Zeit: „Auch wer die bewusst knapp bemessenen englischen Texte der Musikerin aus Frankfurt nicht komplett verfolgt erliegt bald dem Zauber ihrer anmutigen, kristallinen Stimme. Hell und klar und mit warmen Timbre entwickelt sie schon in leisen Passagen ungewöhnliche Strahlkraft.“

Ihre ersten Songs schrieb Lucid mit 14, kaum fünf Jahre später begleitete sie Mike Oldfield als „Special Guest“ auf dessen Deutschlandtour. 2004 begann sie eine längere Zusammenarbeit mit dem Filmkomponisten und Gitarristen Rainer Michel. Gemeinsam mit dem Grammy-Preisträger Christoph Claßen produzierte Lucid 2005 das Album Tuesday, 12.15. Im Frühjahr 2006 trat Lucid live mit vier Songs im ARD-Tatort Unter Kontrolle auf.